Ulmenrinde für Hunde und Katzen

Ulmenrinde enthält viele Ballaststoffe, Magnesium, Kalzium und Natrium, die Vitamine A, B, C und K, Bitter-, Gerb- sowie Schleimstoffe. Sie pflegt gereizte Schleimhäute, wie z.B. bei einer Gastritis oder Husten. Neben der lindernden Wirkung wirkt sie auch entzündungshemmend und entgiftend. Zusätzlich unterstützt der Schleim der Roten Ulmenrinde die Gelenke.

 

Ulmenrinde wird sehr erfolgreich zur Behandlung von Hunden, Katzen, Frettchen und Pferden eingesetzt. Obwohl diese Tiere eine sehr unterschiedliche Physiologie haben, kann die Ulmenrinde als Heilmittel für alle drei Tierarten verwendet werden. Es ist aber sinnvoll, den speziell zubereiteten Mitteln der Hersteller zu vertrauen. Nicht jedes Ulmenrinde-Mittel ist für jedes Tier geeignet. 
Sehr gut erforscht ist beispielsweise die Wirkung von Ulmenrinde bei Katzen: Besonders Wohnungskatzen, die keinen Zugang zu frischem Gras haben, neigen zu Schluck- und Verdauungsproblemen. Die Ursache sind verfilzte Haare im Magen-Darm-Trakt. Katzen putzen sich bekanntlich mit ihrer dafür ausgelegten, sehr rauen Zunge. Die dabei aufgenommenen Haare werden verschluckt. Was nicht mit dem Kot ausgeschieden wird, würgt die Katze im Normalfall wieder heraus. Jedoch braucht die Katze dafür frisches Gras, welches die Haare bindet und den Würgereiz auslöst. Fehlt dieses Gras, kann die Katze im schlimmsten Fall eine Kolik erleiden und sterben. Das ist vor allem für Rassekatzen-Züchter ein großes Problem. 

 

Hier hat sich Ulmenrinde als echte „Geheimwaffe“ erwiesen: Die US-amerikanischen Forscher Justin R. Dann; Catriona J. Giffard; Mark A. Adler; Keryn L. Duffy haben in ihrer Studie „A Potential Nutritional Prophylactic for the Reduction of Feline Hairball Symptoms“ (veröffentlicht am 1. August 2004 im „Journal of Nutrition“) belegt, dass die Ulmenrinde für Katzen sehr hilfreich sein kann. Die Hersteller haben schon reagiert und perfekt abgestimmte Nahrungsergänzungs-Tabs entwickelt, die einfach ins Katzenfutter gemischt werden. Neben der Unterstützung des Ausscheidevorgangs verhindert die Ulmenrinde, dass sich der Magen-Darm-Trakt der Katze durch die Haarballen entzündet. Bei Pferden und Hunden wurde eine schützende Wirkung für die Gelenke hergestellt. Das ist vor allem für Sportpferde und Rassehunde sehr hilfreich. Schäferhunde haben im Alter häufig Hüftleiden. Eine frühzeitige Anreicherung des Futters mit Ulmenrinde kann dem Hund in seinen letzten Jahren viele Schmerzen ersparen.

Quelle:www.natur-kompendium.com/ulmenrinde/

 

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